Wie man Alpakas halfterführig macht

Wie man Alpakas halfterführig macht

Verrückt, wie schnell eine Wochenendbeschäftigung zur Gewohnheit werden kann… und wer hätte gedacht, dass wir uns mittlerweile schon fast heimisch zwischen all den Alpakas fühlen, nach unserem ersten Besuch bei Robert.

Neue Alpakaerfahrungen

In Woche vier gibt es neue Alpakaerfahrungen und neue schöne Erinnerungen. An diesem sonnigen Sonntag sind Martin und ich in Lauterbach angekommen und ging auf die Weide mit unseren Alpakas. Zuerst haben wir alle in den Stallbereich gebracht. Cosmo war heute nicht so stur, dafür hatten wir einen kleinen Querschießer dabei, der wohl dachte, wenn er nicht mit der Gruppe mitläuft, dann wird es lustig für die beiden Alpaka-Anfänger. Aber nicht mit uns! Mit den mahnenden Worten von Robert im Ohr (immer schön schauen, dass alle zusammenbleiben) haben wir die Gruppe recht schnell dorthin gebracht, wo sie hin sollte. Juhu!

Eine Futterunterweisung

Eine kleine Futterunterweisung befähigte uns, die Futtermischung der Alpakas zusammenzuschütten und an alle zu verteilen. Wir müssen eigentlich gut aufpassen, dass unsere drei nicht zu mopsig werden, denn es ist eine wahre Freude, ihnen beim Schlemmen zuzuschauen. Sie machen komische Gesichter und stellen komische Verrenkungen an, um auch ja das Leckerste vom Leckeren abzubekommen. Gnihi.

Das Halfter anlegen

Dann kam wieder das Halfter anlegen, was nicht gerade zu meinen Lieblingsaufgaben gehört. Meine Hände zittern schon weniger, aber die Angst, den Hals kaputt zu machen, ist noch da… Aber es wird. Als alle geschniegelt und gebügelt am Gattertor stehen, suchen wir die ersten beiden aus, um loszulaufen. Mit Rover und Edmundo begeben wir uns auf die erste Runde. Es soll der Tag der Wanderer werden. Bei Rover und Edmundo werden wir gleich von zwei kleinen Wandergruppen aufs Neugierigste ausgefragt, wie die Alpakas so ticken (Kann man sie streicheln? Spucken sie? Was können sie so? Und halt so Sachen eben). Dafür, dass die beiden jungen Alpakaherren noch so unerfahren außerhalb des Geheges unterwegs sind, haben sie sich tapfer geschlagen und für freudige Gesichter gesorgt. Nach Beantwortung aller Fragen ging es wieder zurück zu den anderen und Casi durfte mit Calypso auf Tour gehen. Diesmal wurden wir von Martins Eltern begleitet, die sich dem Knuddelcharme der Tiere nicht entziehen konnten und kräftig auf Kuschelkurs waren, was den Alpakas nicht ganz so behagte. Aber Casanova und Calypso tapsen tapfer mit und bescheren eine angenehme kleine Wanderung. Den Abschluss des Tages bildeten Mogambo und Endor. Das sind zwei ganz schöne Laufmuffel, aber bis zur Pausenwiese und zurück haben sie sich doch überreden lassen.

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Alpakainspektion

Nach einer erfolgreichen Laufstunde erhielt Martin noch eine kleine Einführung in die Alpakainspektion. Ich habe mir das Ganze angesehen, während Robert und Martin die Beine der Tiere hoben, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Ein wenig musste noch korrigiert werden und das Mittel gegen Milben kam zum Einsatz. Anschließend durften alle wieder raus auf die Weide.

In der Stutenherde wurde noch einmal nach dem Rechten gesehen und eine Verletzung mit Blauspray behandelt. So verliert Martin nach und nach jegliche Berührungsängste vor den Tieren. Nicht, dass er da große Probleme hätte…

Und schwups… der Sonntagvormittag ist schon wieder dem Mittag gewichen. Die Zeit mit den Tieren vergeht wie im Flug und die Vorfreude auf den kommenden Sonntag kann schon wieder aufgebaut werden.

Alpakas

Video: Wie man Alpakas halfterführig macht