Studenten machen: Filmclub!

Studenten machen: Filmclub!

Die Zeit an der Universität kann manchmal schnell ihre Romantik verlieren, wenn man zwischen Klausurenstress, Formalitäten und Deadlines feststeckt. Oft sind auch Seminare dabei, die zwar im eigenen Interessensgebiet liegen, aber dennoch eher als Verpflichtung empfunden werden. Genau deshalb haben die Studenten Robin und Sören einen Filmclub ins Leben gerufen. Das SFG, Raumnummer 1040, wird an diesem Abend und den folgenden Mittwochen zu unserem eigenen Kino. Auf der Leinwand wird der Film “Captain Fantastic” des Regisseurs Matt Ross zu sehen sein.

Wer steckt hinter dem Filmclub?

Robin und Sören sind Studenten der Germanistik, Philosophie und Kunst. Sören hat einen Hintergrund in Filmwissenschaft und Filmanalyse, während Robin eher aus dem Bereich der Filmproduktion kommt und bereits Kurzfilme gedreht hat.

Die Idee hinter dem Filmclub

Die beiden haben bemerkt, dass es außerhalb der regulären Seminarangebote keine Veranstaltungen rund um das Thema Film gibt. Sie hätten gerne die Möglichkeit, Filme anzuschauen und sich darüber auszutauschen, ohne den Druck von Prüfungsleistungen oder thematischen Vorgaben. So entstand die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle Filminteressierten treffen und austauschen können.

Das erste Filmclub-Treffen

Beim ersten Treffen war leider nur eine weitere Person anwesend, die zudem vorzeitig gegangen ist. Robin und Sören haben sich daraufhin Gedanken gemacht, wie sie das Konzept verbessern können. Jetzt haben sie einen festen Raum, eine feste Zeit und verschiedene Werbekanäle genutzt, um auf den Filmclub aufmerksam zu machen. Mal sehen, wie es beim nächsten Treffen läuft!

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Was erwartet die Besucher?

Das typische Flair eines Seminarraums erwartet die Besucher, dazu gehört natürlich auch eine große Leinwand. Nach dem Film gibt es eine offene Diskussionsrunde. Die Filme werden im Voraus ausgewählt, sind jedoch offen für Vorschläge und Anregungen. Im Grunde können alle Filmgenres gezeigt werden. Selbst “Sharknado” könnte auf interessante Weise als Kritik am Kapitalismus betrachtet werden!

Es ist fast 20 Uhr und zwei weitere Gäste erscheinen. Beamer und Leinwand sind bereits einsatzbereit. Die Atmosphäre ist angenehm und entspannend. Eine Studentin nebenbei malt, doch schon bald nimmt sie der Film so sehr in den Bann, dass sie ihre Stifte beiseitelegt. Die anschließende Diskussion findet auf dem Weg zur Bahn statt und es gibt keinen Druck, daran teilzunehmen.

Mein Fazit: Kommt vorbei! Der Universitätsalltag ist oft von Leistungsdruck geprägt und hat viel von seinem romantischen Charme verloren. Zudem herrscht eine gewisse Anonymität. Angebote wie der Filmclub gleichen diese Seiten der Universität aus, und je mehr Leute kommen, desto spannender werden die Gespräche.

Studenten machen: Filmclub!