Richtig Schnorcheln: Die 30 besten Tipps für Schnorchler

Richtig Schnorcheln: Die 30 besten Tipps für Schnorchler

Schnorcheln ist für viele der Einstieg in den Tauchsport oder eine Möglichkeit, ihre Kenntnisse beim Apnoe-Tauchen zu vertiefen. Egal, ob Sie bereits Erfahrung haben oder mit dem Schnorcheln liebäugeln, hier finden Sie 30 Tipps von TAUCHEN, um Ihre Schnorcheltechniken zu verbessern.

Schnorchel-Ausrüstung

KENNEN SIE DAS SCHNORCHEL-ABC?

Ein Schnorchler benötigt ein ABC-Set: Maske, Schnorchel und Flossen. Zur Vermeidung von Sonnenbrand, Vernesselung oder Unterkühlung wird ein Lycra- oder leichter Neoprenanzug empfohlen. UV-Shirts aus Lycra bieten einen effektiven Sonnenschutz. Es gibt auch sinnvolles Zubehör, das im Artikel Technik näher erläutert wird.

Foto: Auf Schnorcheltour

FLOSSEN SIND DER MOTOR

Beim Flossenschwimmen werden die Arme nur benötigt, wenn man einen Spurt machen möchte. Der Schub kommt durch den Flossenschlag unter Wasser. Es ist besser, die Flossen im Wasser anzuziehen, um Stürze zu vermeiden.

Foto: Der Flossenschlag macht den Unterschied

WELCHE FLOSSE IST DIE RICHTIGE?

Es gibt drei Arten von Flossen: Schnorchelflossen mit Fußteil, Geräteflossen mit Boots und Apnoe-Flossen mit langem Flossenblatt.

Foto: Schnorchelflossen
Foto: Geräteflossen mit Flossenband

SCHWIMMEN DIE FLOSSEN?

Überprüfen Sie immer, ob die Flossen an der Oberfläche bleiben. Einige Modelle sinken auf den Grund, was ärgerlich sein kann, wenn sie im Meer verloren gehen.

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SCHNORCHEL IST NICHT GLEICH SCHNORCHEL

Es gibt verschiedene Schnorchelmodelle, die klapp- oder rollbar sein können und an einem Clip transportiert werden. Manche Schnorchel werden am Bein oder am Maskenband befestigt. Es ist ratsam, die Techniken des Luftanhaltens und des Freipustens des Schnorchels zu erlernen.

Befestigung am Bein
Befestigung am Maskenband

Ameo Powerbreather

Der Ameo Powerbreather ermöglicht das Ein- und Ausatmen durch getrennte Kanäle und verhindert das Eindringen von Wasser. So kann man ganz natürlich unter Wasser atmen.

Maske und Mundstück

AUF DAS RICHTIGE MUNDSTÜCK KOMMT ES AN

Es ist ratsam, die Ausrüstung im Tauchshop anzusehen und die Passform von Masken und Mundstücken auszuprobieren. Die Mundstücke sind nicht einheitlich. Es gibt auch anatomische Mundstücke, die anhand des eigenen Gebissabdrucks angepasst werden können.

ZUSÄTZLICHER UV-SCHUTZ

Um Sonnenbrand zu vermeiden, empfiehlt es sich, Hals- und Kopfschutz zu tragen, wie Caps und Tücher mit UV-Schutzfaktor.

Foto: Lycra-Shirt oder Ganzkörperanzug?

LYCRA- ODER NEOPRENANZÜGE? WAS IST BESSER?

Ein leichter Lycra- oder dünner Tropenneoprenanzug eignet sich gut, besonders in kaltem Wasser. Neoprenanzüge bieten zusätzlich Kälte- und Vernesselungsschutz sowie Auftrieb.

Foto: Shorty oder Overall?
Foto: Ein Apnoe-Anzug.

BRAUCHT MAN EINE KOPFHAUBE?

Kopfhauben sind besonders in kälteren Gewässern sinnvoll, können aber auch einzeln in verschiedenen Dicken gekauft werden.

Foto: Angesetzte oder separate Kopfhaube.

WELCHE MASKE IST DIE BESTE?

Es gibt verschiedene Maskenmodelle, wie Einglas-, Mehrglas-, Apnoe- und Vollgesichtsmasken. Beim Kauf sollte man die Passform testen und die Masken gründlich spülen.

Foto: Die Maskenmodelle im Überblick.
Foto: Die beliebten Vollgesichts-Schnorchelmasken.

WASSER AUS DER MASKE BLASEN

Um Wasser aus der Maske zu entfernen, kann man durch die Nase ausatmen oder die Maske ausblasen.

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Tipps und Techniken

ABTAUCHEN

Beim Abtauchen sollte man tief Luft holen, den Oberkörper einklappen und mit gestreckten Beinen senkrecht in die Tiefe gleiten. Dabei den Druckausgleich nicht vergessen.

Foto: Bereit zum Abtauchen!

DRUCKAUSGLEICH

Beim Abtauchen ist der Druckausgleich wichtig, um Probleme mit dem Mittelohr zu vermeiden. Dazu gibt es verschiedene Techniken wie das Valsalva- oder Toynbee-Manöver.

Foto: Druckausgleich nach der Valsalva-Methode.

SCHNORCHEL AUSBLASEN

Um den Schnorchel von Wasser zu befreien, kann man einfach durch das Rohr blasen.

Foto: So wird der Schnorchel ausgeblasen.

FIN-TECHNIKEN

Es gibt verschiedene Flossentechniken, die sowohl für Schnorchler als auch für Taucher sinnvoll sind, wie den Shuffle Kick, den Pull & Glide, Rückwärtstechniken, Helicopter Turn, Frog-Kick, Minor-Frog-Kick und Flutter-Kick.

HYDRATATION

Trinken Sie ausreichend Wasser, da sich das salzhaltige Meerwasser negativ auf die Haut auswirken kann.

Foto: Beim Schnorcheln immer viel Wasser trinken!

EINSTIEGE FINDEN

Nutzen Sie die vorhandenen Einstiege, um umweltgerecht ins Wasser zu gelangen. Vermeiden Sie es, über das Korallenriff oder geschützte Bereiche zu gehen.

Foto: Immer die Ein- und Ausstiege benutzen!

TAUCHREGELN

Halten Sie sich an die Gewässerregeln und fragen Sie in der Tauchbasis nach guten Schnorchelplätzen, um möglichen Problemen mit dem Bootsverkehr vorzubeugen.

Foto: Angst im offenen Wasser?

RUHE BEWAHREN

Bleiben Sie ruhig, wenn Sie sich unwohl fühlen oder unerwartet auf Meerestiere treffen. Bleiben Sie bei Ihrem Buddy und bewahren Sie die Ruhe.

ABSTAND HALTEN

Halten Sie immer Abstand vom Grund, den Riffen und den Meeresbewohnern, um mögliche Schäden zu vermeiden.

Foto: Relaxen und vor Sonnenbrand schützen.

NICHTS ANFASSEN

Beachten Sie die goldene Regel: Anschauen und fotografieren ist erlaubt, aber Anfassen und Mitnehmen ist tabu. Lassen Sie auch verlassene Schnecken und Muscheln liegen, da sie anderen Meerestieren als Versteck dienen.

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Foto: Nichts anfassen, nur Bilder machen!

Jetzt sind Sie bereit, die wunderbare Welt des Schnorchelns zu erkunden! Viel Spaß und sicheres Abenteuer!