Mückenstich beim Hund – Tipps zur Vorbeugung und Behandlung

Mückenstich beim Hund – Tipps zur Vorbeugung und Behandlung

Insektenstiche bei Hunden sind keine Seltenheit. Besonders junge und neugierige Hunde sowie solche, die gerne Fliegen jagen, sind gefährdet. Sie unterscheiden nicht zwischen stechenden und nicht stechenden Insekten.

Welche Insekten stechen Hunde?

Die häufigsten Insektenstiche bei Hunden stammen von Bienen oder Wespen. Diese Insekten stechen in der Regel nur zu, wenn sie sich bedroht fühlen. Auch Hornissen können stechen, ihr Gift ist jedoch weniger giftig als das von Bienen oder Wespen. Hummeln können ebenfalls stechen, tun dies jedoch selten. Mücken hingegen stechen auch Hunde, besonders an wenig behaarten Körperstellen.

Mückenstich beim Hund: Gefahr durch tropische Mücken?

Auch Mücken können es auf Hunde abgesehen haben. Besonders haarlose Stellen wie Ohren oder Bauch sind beliebte Angriffspunkte. Ein Mückenstich beim Hund kann genauso jucken, rot werden und anschwellen wie beim Menschen. Um eine Entzündung zu vermeiden, sollten Sie Ihren Hund davon abhalten, am Stich zu kratzen. Es gibt spezielle Tierpflegeprodukte, die Juckreiz lindern können.

Immer mehr tropische Mückenarten breiten sich auch in unseren Regionen aus, aufgrund der Klimaerwärmung und des weltweiten Handels und Reiseverkehrs. Besonders die Tigermücke stellt eine besondere Gefahr dar, da sie verschiedene Infektionen übertragen kann.

Wie erkenne ich einen Mückenstich beim Hund?

Wenn Ihr Hund plötzlich aufjault, sich heftig leckt oder beknabbert, könnte er von einem Insekt gestochen worden sein. Suchen Sie den Hund nach Schwellungen und Rötungen ab. Bei Stichen im Gesicht können Sie die beiden Gesichtshälften miteinander vergleichen, um Schwellungen zu erkennen. Ein gestochener Hund entlastet möglicherweise seine Pfote und hinkt beim Laufen. Wurde das Insekt im Mund-, Rachen- oder Halsbereich gestochen, wird der Hund würgen, schwer atmen, husten und sabbern. In diesem Fall suchen Sie schnellstmöglich einen Tierarzt auf.

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Hund von einem Insekt oder einer Mücke gestochen – was tun?

Wenn sich noch ein Stachel in der Haut des Hundes befindet, entfernen Sie ihn vorsichtig mit einer Pinzette. Kühlen Sie anschließend die Stichstelle mit feuchtkalten Tüchern oder einem Eisbeutel, den Sie in ein Tuch einschlagen.

Mückenstich lindern mit Hausmitteln

Sie können die Schwellung und den Juckreiz mit folgenden Hausmitteln lindern:

  • Drücken Sie eine halbe Zwiebel mit der Schnittstelle auf die Stichstelle.
  • Betupfen Sie die Einstichstelle mit etwas Essig.
  • Stellen Sie eine Paste aus Backpulver und Wasser her und geben Sie diese auf die Einstichstelle.
  • Zerhacken Sie Petersilie, Basilikum und Ringelblume und wickeln Sie sie vorsichtig um die Einstichstelle.

Beobachten Sie Ihren Hund aufmerksam und behalten Sie die Einstichstelle in den nächsten Tagen im Auge.

Mückenstich beim Hund: Erste Hilfe bei einem Stich im Rachenraum

Legen Sie bei einem Stich im Rachenraum einen Eisbeutel von außen auf den Kehlgang und den Kehlkopfbereich. Dies gilt auch, wenn der Hund Atemnot-Symptome zeigt, da eine allergische Reaktion vorliegen könnte. Speichern Sie die Notfallnummer Ihres Tierarztes und der nächstgelegenen Tierklinik auf Ihrem Handy ab und halten Sie immer eine Flasche Wasser im Auto bereit, um eine Einstichstelle schnell kühlen zu können.

Wie kann man Mückenstiche beim Hund verhindern?

Damit Ihr Hund von schmerzhaften Insektenstichen verschont bleibt, sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Verbieten Sie Ihrem Hund von Anfang an konsequent, nach Fliegen zu schnappen.
  • Lassen Sie Ihren Hund beim Spaziergang und im Garten nicht aus den Augen.
  • Füttern Sie Ihren Hund nur im Haus.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Futter- und Trinknäpfe.
  • Meiden Sie Nestbereiche von Bienen, Wespen und Hornissen.
  • Vermeiden Sie Ufer- und Moorgebiete, wenn dort eine Mückenplage herrscht.
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Mit diesen Tipps können Sie das Risiko von Mückenstichen beim Hund reduzieren.