Keller verputzen: Tipps und Tricks für den perfekten Putz

Keller verputzen

Willkommen zu unserem Expertenartikel über das Verputzen von Kellern! Ein Keller ist ein besonderer Raum mit einem einzigartigen Klima. Egal ob es sich um einen ebenerdigen Keller, einen unterirdischen Keller oder einen Altbaukeller handelt, es gibt viele Dinge, die man beim Verputzen beachten sollte.

Welcher Putz ist für welchen Keller geeignet?

Keller können sehr unterschiedlich sein. Einige sind von Natur aus trockener und wärmer, während andere feuchter und kühler sind. Die Art des Putzes hängt von der geplanten Nutzung des Kellers ab.

Keller als Wohnraum

Wenn Sie Ihren Keller als zusätzlichen Wohnraum nutzen möchten, z.B. als Hobbywerkstatt oder Gästezimmer, können Sie ganz normale Innenputze verwenden. Selbst der feuchteempfindliche Lehmputz ist möglich. Achten Sie jedoch darauf, dass der Keller richtig isoliert und gedämmt ist.

Keller als Wirtschaftsraum

Manche Keller sind als Wirtschaftsräume konzipiert, z.B. mit Betonsockeln für Waschmaschinen. Wenn Sie den Keller verputzen möchten, müssen Sie die erhöhte Luftfeuchtigkeit durch diese Nutzung berücksichtigen. In diesem Fall empfiehlt sich Zementputz, da er besonders dicht, druckfest und feuchtigkeitsresistent ist.

Altbaukeller und feuchte Mauern

Historische oder vernachlässigte Altbaukeller sind oft feucht und haben nasse Wände. Bevor Sie diese Keller als Wohnraum nutzen und verputzen können, müssen Sie die Trockenlegung der Wände und gegebenenfalls eine Dämmung durchführen. Für solche feuchten Keller empfehlen sich mineralische und diffusionsoffene Putze wie Kalkputz, Kalk-Zement-Putz, Silikatputz, Sanierputz oder Zementputz.

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Gibt es speziellen Kellerputz?

Es gibt keine speziellen Putze, die ausschließlich für Keller geeignet sind. “Kellerputz” ist ein Begriff, der verschiedene putzartige Mischungen umfasst, die feuchtigkeitsresistent sind und für Kellerwände geeignet sind. Von diesen Mischungen ist Zementputz am stabilsten und feuchtigkeitsbeständigsten. Er wird auch als Sockelputz oder Fassadenputz für Außenwände verwendet. Zementputz ist nicht nur günstig, sondern auch für Wohnkeller geeignet.

Keller verputzen – Luftfeuchtigkeit und geplante Nutzung beachten

Bei der Auswahl des Putzes sollten Sie die geplante Nutzung des Kellers und die Luftfeuchtigkeit berücksichtigen. Eine Luftfeuchtigkeit von 40-60% ist optimal für einen Keller, der als Wohnraum genutzt werden soll. Wenn Sie Lebensmittel im Keller lagern möchten, darf die Luftfeuchtigkeit maximal 65% betragen.

Stehen Waschmaschinen, Trockner oder Dampfbügeleisen im Keller, muss der Putz mit einer stark schwankenden Luftfeuchtigkeit zurechtkommen. In solchen Fällen ist ein diffusionsoffener Putz empfehlenswert. Achten Sie auch darauf, den Keller im Sommer richtig zu lüften und im Winter ausreichend zu heizen.

Fazit

Für das Verputzen von Kellern gibt es keine speziellen Putze. Mit Zementputz, Sockelputz oder anderen mineralischen Putzen können Sie jedoch wenig falsch machen. Wichtig ist, dass der Keller von außen abgedichtet ist und dass eventuelle Feuchtigkeitsprobleme behoben werden. Mit dem richtigen Putz schaffen Sie ein angenehmes Raumklima und können Ihren Keller nach Belieben gestalten.