Ginstervergleich der Dispokreditzinsen

Ginstervergleich der Dispokreditzinsen

Verstehst du die Welt der Dispositionskredite nicht? Keine Sorge, du bist nicht allein! In diesem Artikel werden wir alle wichtigen Fragen zum Dispokredit kurz und knapp beantworten, damit du ein Experte auf diesem Gebiet wirst.

Was ist ein Dispokredit?

Ein Dispokredit, auch liebevoll “Dispo” genannt, ist ein von deutschen Banken und Sparkassen gewährter, begrenzter Überziehungskredit auf deinem Girokonto. Mit dem Dispo kannst du kurzfristige finanzielle Engpässe überbrücken und mehr Geld abbuchen, als du auf deinem Konto hast.

Wie funktioniert ein Dispokredit?

Stell dir vor, du hast einen Dispokredit von 500 Euro und 1.000 Euro auf deinem Girokonto. Insgesamt kannst du also über 1.500 Euro verfügen und dein Konto um 500 Euro ins Minus bewegen. Die Bank berechnet für diese Überziehung Zinsen, die du entweder monatlich oder vierteljährlich entrichten musst.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Um einen Dispokredit zu erhalten, musst du vier Voraussetzungen erfüllen:

  1. Du bist mindestens 18 Jahre alt.
  2. Du hast einen deutschen Wohnsitz.
  3. Du hast ein regelmäßiges Einkommen.
  4. Du hast keinen negativen Schufa-Eintrag.

Wie hoch kann ein Dispo sein?

Die Höhe deines Dispokredits hängt größtenteils von deinem Einkommen ab. In der Regel werden 2 bis 3 Monatsgehälter als Kreditlinie gewährt. Die meisten Banken passen die Kredithöhe regelmäßig an deine Geldeingänge an.

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Wie berechnet man die Dispozinsen?

Um die Dispozinsen zu berechnen, gibt es eine einfache Formel:

Dispozinsen = Schuldenstand x Zinssatz des Dispos x Tage im Minus / Tage im Jahr x 100

Je nach Kreditinstitut kann es Unterschiede bei der Berechnung der Dispozinsen geben. Einige Banken nehmen ein Jahr mit 360 Tagen und einen Monat mit 30 Tagen als Grundlage, während andere 365 Tage und die genaue Tageszahl verwenden.

Wie kann ich einen Dispokredit einrichten?

Wenn du die oben genannten Voraussetzungen erfüllst, kannst du jederzeit einen Dispokredit bei deiner Bank beantragen. Bei einer Direktbank kannst du den Überziehungskredit auch online einrichten. Es kann auch sein, dass deine Bank von sich aus ein Dispokreditangebot unterbreitet, entweder per Schreiben oder auf deinem Kontoauszug. Möchtest du ein neues Konto eröffnen, kannst du den Kredit direkt bei Antragstellung beantragen.

Kann man den Dispo überziehen?

Idealerweise solltest du den Dispo nur selten nutzen und niemals überreizen. Solltest du jedoch deinen Dispo überzogen haben, verlangen viele Kreditinstitute einen noch höheren Zinssatz für diese geduldete Überziehung. Setze dich in diesem Fall unbedingt mit deiner Bank in Verbindung, um die Situation zu klären. Andernfalls könnte dir nicht nur der Dispokredit, sondern auch dein Konto gekündigt werden.

Kann ich meinen Dispokredit jederzeit erhöhen?

Es ist wichtig, dass dein Dispokredit immer in einem gesunden Verhältnis zu deinem Einkommen steht. Solange der Kreditrahmen nach der Erhöhung des Dispokredits nicht größer als das dreifache deines Monatsnettoeinkommens ist, werden viele Kreditinstitute einer Erhöhung zustimmen. Es kommt auch vor, dass die Bank bei guter Bonität den Dispokredit automatisch erhöht.

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Was muss ich beim Kündigen eines Dispokredits beachten?

Gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kreditinstitute beträgt die ordentliche Kündigungsfrist eines Dispokredits 30 Tage. Sollte sich deine finanzielle Situation erheblich verschlechtern, hat die Bank das Recht, den Dispo fristlos zu kündigen und die ausstehende Kreditsumme sofort einzufordern. Wenn du dein Girokonto kündigst, erlischt auch der Dispokreditvertrag.

Lohnt sich die Ablösung eines Dispos?

Definitiv! Sobald du deinen Dispo dauerhaft in Anspruch nimmst, lohnt sich eine Umschuldung. Du kannst den teuren Dispokredit mit einem günstigeren Kredit und niedrigerem Zinssatz ersetzen.

Was ist eine günstigere Alternative zum Dispokredit?

Falls du deinen Dispokredit immer ausreizt, versuche zuerst deine Ausgaben zu senken. Außerdem ist es sinnvoll, den Dispokredit abzulösen und auf eine zinsgünstigere Kreditform umzusteigen. Ein Ratenkredit bietet sich hier besonders an. Du zahlst deutlich niedrigere Zinsen und die Ratenrückzahlungen sind immer in gleicher Höhe fällig.

Hast du noch weitere Fragen zum Dispokredit und den Dispozinsen? Keine Sorge, wir stehen dir gerne zur Verfügung. Übrigens kannst du alle Konten in unserem Girokonto Vergleich auch nach Dispozinsen sortieren.