Direktvermarktung: Die bessere Wahl für deine PV-Anlage?

Direktvermarktung: Die bessere Wahl für deine PV-Anlage?

Die Direktvermarktung bietet eine Alternative zur Einspeisevergütung für Anlagen unter 100 kWp. Wenn deine Anlage eine größere Gesamtleistung hat, steht dir nur die Option der Direktvermarktung offen. Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Konzept?

Direktvermarktung und Marktprämie

Seit dem 1. Januar 2016 sind Anlagen, die größer als 100 kWp sind, verpflichtet, ihren Strom direkt zu vermarkten. Dabei wird der Strom nicht an den Netzbetreiber abgegeben, sondern an der Strombörse verkauft. In der Regel übernimmt ein Direktvermarkter diese Aufgabe für den Anlagenbetreiber. Dieser sorgt dafür, dass der Strom verkauft wird und zahlt dem Betreiber eine vereinbarte Summe. Die Marktprämie, die vom zuständigen Netzbetreiber ausgezahlt wird, unterstützt dieses Konzept und gleicht die fehlende Einspeisevergütung aus.

Wer muss direktvermarkten?

Die Gesetzeslage zur Direktvermarktung hat sich im Laufe der Jahre angepasst. Aktuell gilt, dass Anlagen, die ab dem 1. Januar 2016 in Betrieb genommen wurden und eine Leistung von über 100 kW haben, verpflichtet sind, ihren Strom an der Börse zu vermarkten. Anlagen, die vor diesem Datum in Betrieb genommen wurden und eine Leistung von über 100 kW haben, können jedoch frei wählen, ob sie den Weg der Direktvermarktung gehen möchten.

Sonderreglung für Anlagen ab 750 kWp

Für Anlagen mit einer Leistung von über 750 kWp gilt eine zusätzliche Regelung. Diese erhalten nur eine Förderung durch das EEG, wenn sie erfolgreich an einer Ausschreibung teilgenommen haben. Der Strom darf nicht einfach an den Netzbetreiber abgegeben werden, sondern muss ebenfalls an der Strombörse verkauft werden.

Fernsteuerbarkeit bei Direktvermarktung

Bei der Direktvermarktung ist der Anlagenbetreiber verpflichtet, seine Anlage aus der Ferne zu regulieren. So kann der Direktvermarkter die Ist-Einspeisung abrufen und bei Bedarf anpassen. Dies ist wichtig aufgrund der Preisschwankungen am Markt. Die Preise an der Börse variieren ständig und hängen von Angebot und Nachfrage ab. Dadurch kann auch der Strompreis für Solar in den negativen Bereich rutschen. Um den Markt zu regulieren, wird der Zufluss an Strom von den PV-Anlagen direkt reguliert.

Die Höhe der Marktprämie

Die Marktprämie wird monatlich berechnet und basiert auf dem Marktwert Solar, der monatlich bei Netztransparenz veröffentlicht wird. Sie soll den Wertunterschied zwischen dem angelegten Wert aus dem EEG und dem Marktwert Solar ausgleichen. Damit erhalten Anlagenbetreiber, die entweder eine Einspeisevergütung oder eine Marktprämie beziehen, ungefähr die gleiche Vergütung. Die Formel für die Marktprämie lautet: Marktprämie = Angelegter Wert – Marktwert Solar.

Die ausgezahlte Marktprämie ermöglicht eine schnellere Amortisation der Anlage. Dadurch kann über die 20-jährige Laufzeit ein größeres Plus erwirtschaftet werden.

Managementprämie

Um das Risiko für den Anlagenbetreiber zu mindern, wird eine Managementprämie gezahlt. Diese wird gewährt, um Prognosen zu erstellen, wie viel Strom eingespeist wird. Wenn diese Prognosen aufgrund von beispielsweise Wetterbedingungen nicht erreicht werden, können Ausgleichsenergiekosten anfallen. Die Managementprämie soll den Aufwand und das Risiko des Anlagenbetreibers kompensieren. Derzeit beträgt sie 0,4 Cent pro kWh und wird zusammen mit der Marktprämie vom Netzbetreiber ausgezahlt.

Wer zahlt die Marktprämie?

Die Marktprämie wurde bis Juli 2022 aus den EEG-Umlagen finanziert, die von allen Stromkunden erhoben und auf dem EEG-Konto gesammelt wurden. Seit dem Wegfall der EEG-Umlage wird die Marktprämie aus staatlichen Geldern gezahlt.

Post-EEG Direktvermarktung

Nach Ablauf der 20 Jahre ist eine Anlage immer noch betriebsfähig und gilt als Post-EEG-Anlage. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Eine Option ist es, den Strom weiterhin an der Börse zu vermarkten, jedoch ohne Marktprämie. Hierbei wird nur der Börsenpreis erzielt. Wenn ein Direktvermarkter involviert ist, erhält dieser ebenfalls einen Anteil des Erlöses. Wenn dies für dich eine Option ist, suche einen passenden Direktvermarkter, der dir ein entsprechendes Angebot macht.

Marktprämie oder Einspeisevergütung?

Grundsätzlich ist das Ziel, dass beide Modelle in etwa den gleichen Ertrag bringen. Anlagen unter 100 kWp haben jedoch die freie Wahl zwischen den beiden Modellen. Es ist sogar möglich, während der 20-jährigen EEG-Förderung zwischen den beiden Modellen hin und her zu wechseln. Dabei sind jedoch die Fristen sowohl des Direktvermarkters als auch des Netzbetreibers zu beachten. Wenn von der Direktvermarktung zur Einspeisevergütung gewechselt wird, gilt die Einspeisevergütung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme.

Zu beachten ist, dass der Wechsel nach Ablauf der 20 Jahre nicht mehr möglich ist. Entscheidet sich der Anlagenbetreiber nach Ablauf der 20 Jahre für die Direktvermarktung, kann nicht nach einigen Monaten wieder zur Post-EEG-Einspeisevergütung gewechselt werden.

Anbieter für Direktvermarktung

Anlagenbetreiber haben die freie Wahl, welchem Direktvermarkter sie ihren Strom anvertrauen möchten. Die Angebote können je nach Unternehmen variieren. Es spricht auch nichts dagegen, im Laufe der Zeit den Anbieter zu wechseln, solange die Meldefristen und Vertragsbedingungen beachtet werden. Auf dem Markt gibt es eine Auswahl an Direktvermarktern:

Next Kraftwerke

Next Kraftwerke ist Deutschlands größter PV-Direktvermarkter. Das Cleantech-Unternehmen wurde 2009 in Köln gegründet und ist seit 2021 eine Tochtergesellschaft von Shell im Bereich Trading und Supply von Shell Energy.

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Mark E

Mark E ist seit 2012 im Direktvermarktungsgeschäft tätig und gehört zur ENERVIE Gruppe. Das Unternehmen verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung im Energiebereich. Die Registrierung der Anlage kann einfach über ein Online-Formular erfolgen.

E.ON

E.ON unterstützt nicht nur bei der Installation der PV-Anlage, sondern kauft bei Bedarf auch den erzeugten Strom als Direktvermarkter ab. Das Unternehmen zählt deutschlandweit zu den führenden Energieunternehmen.

EnBW

EnBW ist ein Unternehmen aus Baden-Württemberg und agiert auch international. Seit 1997 ist das Unternehmen im Energiemarkt tätig und bietet ebenfalls einen Direktvermarktungsservice für PV-Anlagen an.

Lumenaza

Lumenaza bietet seit 2013 Direktvermarktung an und konzentriert sich dabei gezielt auf kleine PV-Anlagen, die die Grenze von 100 kWp nicht überschreiten. Das Unternehmen aus Berlin hat das Ziel, regionalen Ökostromlieferanten und -verbrauchern zusammenzubringen.

Wähle den passenden Direktvermarkter, der zu deinen Bedürfnissen passt, und profitiere von den Vorteilen der Direktvermarktung für deine PV-Anlage.

Die Direktvermarktung bietet eine Alternative zur Einspeisevergütung für Anlagen unter 100 kWp. Wenn deine Anlage eine größere Gesamtleistung hat, steht dir nur die Option der Direktvermarktung offen. Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Konzept?

Direktvermarktung und Marktprämie

Seit dem 1. Januar 2016 sind Anlagen, die größer als 100 kWp sind, verpflichtet, ihren Strom direkt zu vermarkten. Dabei wird der Strom nicht an den Netzbetreiber abgegeben, sondern an der Strombörse verkauft. In der Regel übernimmt ein Direktvermarkter diese Aufgabe für den Anlagenbetreiber. Dieser sorgt dafür, dass der Strom verkauft wird und zahlt dem Betreiber eine vereinbarte Summe. Die Marktprämie, die vom zuständigen Netzbetreiber ausgezahlt wird, unterstützt dieses Konzept und gleicht die fehlende Einspeisevergütung aus.

Wer muss direktvermarkten?

Die Gesetzeslage zur Direktvermarktung hat sich im Laufe der Jahre angepasst. Aktuell gilt, dass Anlagen, die ab dem 1. Januar 2016 in Betrieb genommen wurden und eine Leistung von über 100 kW haben, verpflichtet sind, ihren Strom an der Börse zu vermarkten. Anlagen, die vor diesem Datum in Betrieb genommen wurden und eine Leistung von über 100 kW haben, können jedoch frei wählen, ob sie den Weg der Direktvermarktung gehen möchten.

Sonderreglung für Anlagen ab 750 kWp

Für Anlagen mit einer Leistung von über 750 kWp gilt eine zusätzliche Regelung. Diese erhalten nur eine Förderung durch das EEG, wenn sie erfolgreich an einer Ausschreibung teilgenommen haben. Der Strom darf nicht einfach an den Netzbetreiber abgegeben werden, sondern muss ebenfalls an der Strombörse verkauft werden.

Fernsteuerbarkeit bei Direktvermarktung

Bei der Direktvermarktung ist der Anlagenbetreiber verpflichtet, seine Anlage aus der Ferne zu regulieren. So kann der Direktvermarkter die Ist-Einspeisung abrufen und bei Bedarf anpassen. Dies ist wichtig aufgrund der Preisschwankungen am Markt. Die Preise an der Börse variieren ständig und hängen von Angebot und Nachfrage ab. Dadurch kann auch der Strompreis für Solar in den negativen Bereich rutschen. Um den Markt zu regulieren, wird der Zufluss an Strom von den PV-Anlagen direkt reguliert.

Die Höhe der Marktprämie

Die Marktprämie wird monatlich berechnet und basiert auf dem Marktwert Solar, der monatlich bei Netztransparenz veröffentlicht wird. Sie soll den Wertunterschied zwischen dem angelegten Wert aus dem EEG und dem Marktwert Solar ausgleichen. Damit erhalten Anlagenbetreiber, die entweder eine Einspeisevergütung oder eine Marktprämie beziehen, ungefähr die gleiche Vergütung. Die Formel für die Marktprämie lautet: Marktprämie = Angelegter Wert – Marktwert Solar.

Die ausgezahlte Marktprämie ermöglicht eine schnellere Amortisation der Anlage. Dadurch kann über die 20-jährige Laufzeit ein größeres Plus erwirtschaftet werden.

Managementprämie

Um das Risiko für den Anlagenbetreiber zu mindern, wird eine Managementprämie gezahlt. Diese wird gewährt, um Prognosen zu erstellen, wie viel Strom eingespeist wird. Wenn diese Prognosen aufgrund von beispielsweise Wetterbedingungen nicht erreicht werden, können Ausgleichsenergiekosten anfallen. Die Managementprämie soll den Aufwand und das Risiko des Anlagenbetreibers kompensieren. Derzeit beträgt sie 0,4 Cent pro kWh und wird zusammen mit der Marktprämie vom Netzbetreiber ausgezahlt.

Wer zahlt die Marktprämie?

Die Marktprämie wurde bis Juli 2022 aus den EEG-Umlagen finanziert, die von allen Stromkunden erhoben und auf dem EEG-Konto gesammelt wurden. Seit dem Wegfall der EEG-Umlage wird die Marktprämie aus staatlichen Geldern gezahlt.

Post-EEG Direktvermarktung

Nach Ablauf der 20 Jahre ist eine Anlage immer noch betriebsfähig und gilt als Post-EEG-Anlage. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Eine Option ist es, den Strom weiterhin an der Börse zu vermarkten, jedoch ohne Marktprämie. Hierbei wird nur der Börsenpreis erzielt. Wenn ein Direktvermarkter involviert ist, erhält dieser ebenfalls einen Anteil des Erlöses. Wenn dies für dich eine Option ist, suche einen passenden Direktvermarkter, der dir ein entsprechendes Angebot macht.

Marktprämie oder Einspeisevergütung?

Grundsätzlich ist das Ziel, dass beide Modelle in etwa den gleichen Ertrag bringen. Anlagen unter 100 kWp haben jedoch die freie Wahl zwischen den beiden Modellen. Es ist sogar möglich, während der 20-jährigen EEG-Förderung zwischen den beiden Modellen hin und her zu wechseln. Dabei sind jedoch die Fristen sowohl des Direktvermarkters als auch des Netzbetreibers zu beachten. Wenn von der Direktvermarktung zur Einspeisevergütung gewechselt wird, gilt die Einspeisevergütung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme.

Zu beachten ist, dass der Wechsel nach Ablauf der 20 Jahre nicht mehr möglich ist. Entscheidet sich der Anlagenbetreiber nach Ablauf der 20 Jahre für die Direktvermarktung, kann nicht nach einigen Monaten wieder zur Post-EEG-Einspeisevergütung gewechselt werden.

Anbieter für Direktvermarktung

Anlagenbetreiber haben die freie Wahl, welchem Direktvermarkter sie ihren Strom anvertrauen möchten. Die Angebote können je nach Unternehmen variieren. Es spricht auch nichts dagegen, im Laufe der Zeit den Anbieter zu wechseln, solange die Meldefristen und Vertragsbedingungen beachtet werden. Auf dem Markt gibt es eine Auswahl an Direktvermarktern:

Next Kraftwerke

Next Kraftwerke ist Deutschlands größter PV-Direktvermarkter. Das Cleantech-Unternehmen wurde 2009 in Köln gegründet und ist seit 2021 eine Tochtergesellschaft von Shell im Bereich Trading und Supply von Shell Energy.

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Mark E

Mark E ist seit 2012 im Direktvermarktungsgeschäft tätig und gehört zur ENERVIE Gruppe. Das Unternehmen verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung im Energiebereich. Die Registrierung der Anlage kann einfach über ein Online-Formular erfolgen.

E.ON

E.ON unterstützt nicht nur bei der Installation der PV-Anlage, sondern kauft bei Bedarf auch den erzeugten Strom als Direktvermarkter ab. Das Unternehmen zählt deutschlandweit zu den führenden Energieunternehmen.

EnBW

EnBW ist ein Unternehmen aus Baden-Württemberg und agiert auch international. Seit 1997 ist das Unternehmen im Energiemarkt tätig und bietet ebenfalls einen Direktvermarktungsservice für PV-Anlagen an.

Lumenaza

Lumenaza bietet seit 2013 Direktvermarktung an und konzentriert sich dabei gezielt auf kleine PV-Anlagen, die die Grenze von 100 kWp nicht überschreiten. Das Unternehmen aus Berlin hat das Ziel, regionalen Ökostromlieferanten und -verbrauchern zusammenzubringen.

Wähle den passenden Direktvermarkter, der zu deinen Bedürfnissen passt, und profitiere von den Vorteilen der Direktvermarktung für deine PV-Anlage.

Die Direktvermarktung bietet eine Alternative zur Einspeisevergütung für Anlagen unter 100 kWp. Wenn deine Anlage eine größere Gesamtleistung hat, steht dir nur die Option der Direktvermarktung offen. Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Konzept?

Direktvermarktung und Marktprämie

Seit dem 1. Januar 2016 sind Anlagen, die größer als 100 kWp sind, verpflichtet, ihren Strom direkt zu vermarkten. Dabei wird der Strom nicht an den Netzbetreiber abgegeben, sondern an der Strombörse verkauft. In der Regel übernimmt ein Direktvermarkter diese Aufgabe für den Anlagenbetreiber. Dieser sorgt dafür, dass der Strom verkauft wird und zahlt dem Betreiber eine vereinbarte Summe. Die Marktprämie, die vom zuständigen Netzbetreiber ausgezahlt wird, unterstützt dieses Konzept und gleicht die fehlende Einspeisevergütung aus.

Wer muss direktvermarkten?

Die Gesetzeslage zur Direktvermarktung hat sich im Laufe der Jahre angepasst. Aktuell gilt, dass Anlagen, die ab dem 1. Januar 2016 in Betrieb genommen wurden und eine Leistung von über 100 kW haben, verpflichtet sind, ihren Strom an der Börse zu vermarkten. Anlagen, die vor diesem Datum in Betrieb genommen wurden und eine Leistung von über 100 kW haben, können jedoch frei wählen, ob sie den Weg der Direktvermarktung gehen möchten.

Sonderreglung für Anlagen ab 750 kWp

Für Anlagen mit einer Leistung von über 750 kWp gilt eine zusätzliche Regelung. Diese erhalten nur eine Förderung durch das EEG, wenn sie erfolgreich an einer Ausschreibung teilgenommen haben. Der Strom darf nicht einfach an den Netzbetreiber abgegeben werden, sondern muss ebenfalls an der Strombörse verkauft werden.

Fernsteuerbarkeit bei Direktvermarktung

Bei der Direktvermarktung ist der Anlagenbetreiber verpflichtet, seine Anlage aus der Ferne zu regulieren. So kann der Direktvermarkter die Ist-Einspeisung abrufen und bei Bedarf anpassen. Dies ist wichtig aufgrund der Preisschwankungen am Markt. Die Preise an der Börse variieren ständig und hängen von Angebot und Nachfrage ab. Dadurch kann auch der Strompreis für Solar in den negativen Bereich rutschen. Um den Markt zu regulieren, wird der Zufluss an Strom von den PV-Anlagen direkt reguliert.

Die Höhe der Marktprämie

Die Marktprämie wird monatlich berechnet und basiert auf dem Marktwert Solar, der monatlich bei Netztransparenz veröffentlicht wird. Sie soll den Wertunterschied zwischen dem angelegten Wert aus dem EEG und dem Marktwert Solar ausgleichen. Damit erhalten Anlagenbetreiber, die entweder eine Einspeisevergütung oder eine Marktprämie beziehen, ungefähr die gleiche Vergütung. Die Formel für die Marktprämie lautet: Marktprämie = Angelegter Wert – Marktwert Solar.

Die ausgezahlte Marktprämie ermöglicht eine schnellere Amortisation der Anlage. Dadurch kann über die 20-jährige Laufzeit ein größeres Plus erwirtschaftet werden.

Managementprämie

Um das Risiko für den Anlagenbetreiber zu mindern, wird eine Managementprämie gezahlt. Diese wird gewährt, um Prognosen zu erstellen, wie viel Strom eingespeist wird. Wenn diese Prognosen aufgrund von beispielsweise Wetterbedingungen nicht erreicht werden, können Ausgleichsenergiekosten anfallen. Die Managementprämie soll den Aufwand und das Risiko des Anlagenbetreibers kompensieren. Derzeit beträgt sie 0,4 Cent pro kWh und wird zusammen mit der Marktprämie vom Netzbetreiber ausgezahlt.

Wer zahlt die Marktprämie?

Die Marktprämie wurde bis Juli 2022 aus den EEG-Umlagen finanziert, die von allen Stromkunden erhoben und auf dem EEG-Konto gesammelt wurden. Seit dem Wegfall der EEG-Umlage wird die Marktprämie aus staatlichen Geldern gezahlt.

Post-EEG Direktvermarktung

Nach Ablauf der 20 Jahre ist eine Anlage immer noch betriebsfähig und gilt als Post-EEG-Anlage. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Eine Option ist es, den Strom weiterhin an der Börse zu vermarkten, jedoch ohne Marktprämie. Hierbei wird nur der Börsenpreis erzielt. Wenn ein Direktvermarkter involviert ist, erhält dieser ebenfalls einen Anteil des Erlöses. Wenn dies für dich eine Option ist, suche einen passenden Direktvermarkter, der dir ein entsprechendes Angebot macht.

Marktprämie oder Einspeisevergütung?

Grundsätzlich ist das Ziel, dass beide Modelle in etwa den gleichen Ertrag bringen. Anlagen unter 100 kWp haben jedoch die freie Wahl zwischen den beiden Modellen. Es ist sogar möglich, während der 20-jährigen EEG-Förderung zwischen den beiden Modellen hin und her zu wechseln. Dabei sind jedoch die Fristen sowohl des Direktvermarkters als auch des Netzbetreibers zu beachten. Wenn von der Direktvermarktung zur Einspeisevergütung gewechselt wird, gilt die Einspeisevergütung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme.

Zu beachten ist, dass der Wechsel nach Ablauf der 20 Jahre nicht mehr möglich ist. Entscheidet sich der Anlagenbetreiber nach Ablauf der 20 Jahre für die Direktvermarktung, kann nicht nach einigen Monaten wieder zur Post-EEG-Einspeisevergütung gewechselt werden.

Anbieter für Direktvermarktung

Anlagenbetreiber haben die freie Wahl, welchem Direktvermarkter sie ihren Strom anvertrauen möchten. Die Angebote können je nach Unternehmen variieren. Es spricht auch nichts dagegen, im Laufe der Zeit den Anbieter zu wechseln, solange die Meldefristen und Vertragsbedingungen beachtet werden. Auf dem Markt gibt es eine Auswahl an Direktvermarktern:

Next Kraftwerke

Next Kraftwerke ist Deutschlands größter PV-Direktvermarkter. Das Cleantech-Unternehmen wurde 2009 in Köln gegründet und ist seit 2021 eine Tochtergesellschaft von Shell im Bereich Trading und Supply von Shell Energy.

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Mark E

Mark E ist seit 2012 im Direktvermarktungsgeschäft tätig und gehört zur ENERVIE Gruppe. Das Unternehmen verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung im Energiebereich. Die Registrierung der Anlage kann einfach über ein Online-Formular erfolgen.

E.ON

E.ON unterstützt nicht nur bei der Installation der PV-Anlage, sondern kauft bei Bedarf auch den erzeugten Strom als Direktvermarkter ab. Das Unternehmen zählt deutschlandweit zu den führenden Energieunternehmen.

EnBW

EnBW ist ein Unternehmen aus Baden-Württemberg und agiert auch international. Seit 1997 ist das Unternehmen im Energiemarkt tätig und bietet ebenfalls einen Direktvermarktungsservice für PV-Anlagen an.

Lumenaza

Lumenaza bietet seit 2013 Direktvermarktung an und konzentriert sich dabei gezielt auf kleine PV-Anlagen, die die Grenze von 100 kWp nicht überschreiten. Das Unternehmen aus Berlin hat das Ziel, regionalen Ökostromlieferanten und -verbrauchern zusammenzubringen.

Wähle den passenden Direktvermarkter, der zu deinen Bedürfnissen passt, und profitiere von den Vorteilen der Direktvermarktung für deine PV-Anlage.

Die Direktvermarktung bietet eine Alternative zur Einspeisevergütung für Anlagen unter 100 kWp. Wenn deine Anlage eine größere Gesamtleistung hat, steht dir nur die Option der Direktvermarktung offen. Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Konzept?

Direktvermarktung und Marktprämie

Seit dem 1. Januar 2016 sind Anlagen, die größer als 100 kWp sind, verpflichtet, ihren Strom direkt zu vermarkten. Dabei wird der Strom nicht an den Netzbetreiber abgegeben, sondern an der Strombörse verkauft. In der Regel übernimmt ein Direktvermarkter diese Aufgabe für den Anlagenbetreiber. Dieser sorgt dafür, dass der Strom verkauft wird und zahlt dem Betreiber eine vereinbarte Summe. Die Marktprämie, die vom zuständigen Netzbetreiber ausgezahlt wird, unterstützt dieses Konzept und gleicht die fehlende Einspeisevergütung aus.

Wer muss direktvermarkten?

Die Gesetzeslage zur Direktvermarktung hat sich im Laufe der Jahre angepasst. Aktuell gilt, dass Anlagen, die ab dem 1. Januar 2016 in Betrieb genommen wurden und eine Leistung von über 100 kW haben, verpflichtet sind, ihren Strom an der Börse zu vermarkten. Anlagen, die vor diesem Datum in Betrieb genommen wurden und eine Leistung von über 100 kW haben, können jedoch frei wählen, ob sie den Weg der Direktvermarktung gehen möchten.

Sonderreglung für Anlagen ab 750 kWp

Für Anlagen mit einer Leistung von über 750 kWp gilt eine zusätzliche Regelung. Diese erhalten nur eine Förderung durch das EEG, wenn sie erfolgreich an einer Ausschreibung teilgenommen haben. Der Strom darf nicht einfach an den Netzbetreiber abgegeben werden, sondern muss ebenfalls an der Strombörse verkauft werden.

Fernsteuerbarkeit bei Direktvermarktung

Bei der Direktvermarktung ist der Anlagenbetreiber verpflichtet, seine Anlage aus der Ferne zu regulieren. So kann der Direktvermarkter die Ist-Einspeisung abrufen und bei Bedarf anpassen. Dies ist wichtig aufgrund der Preisschwankungen am Markt. Die Preise an der Börse variieren ständig und hängen von Angebot und Nachfrage ab. Dadurch kann auch der Strompreis für Solar in den negativen Bereich rutschen. Um den Markt zu regulieren, wird der Zufluss an Strom von den PV-Anlagen direkt reguliert.

Die Höhe der Marktprämie

Die Marktprämie wird monatlich berechnet und basiert auf dem Marktwert Solar, der monatlich bei Netztransparenz veröffentlicht wird. Sie soll den Wertunterschied zwischen dem angelegten Wert aus dem EEG und dem Marktwert Solar ausgleichen. Damit erhalten Anlagenbetreiber, die entweder eine Einspeisevergütung oder eine Marktprämie beziehen, ungefähr die gleiche Vergütung. Die Formel für die Marktprämie lautet: Marktprämie = Angelegter Wert – Marktwert Solar.

Die ausgezahlte Marktprämie ermöglicht eine schnellere Amortisation der Anlage. Dadurch kann über die 20-jährige Laufzeit ein größeres Plus erwirtschaftet werden.

Managementprämie

Um das Risiko für den Anlagenbetreiber zu mindern, wird eine Managementprämie gezahlt. Diese wird gewährt, um Prognosen zu erstellen, wie viel Strom eingespeist wird. Wenn diese Prognosen aufgrund von beispielsweise Wetterbedingungen nicht erreicht werden, können Ausgleichsenergiekosten anfallen. Die Managementprämie soll den Aufwand und das Risiko des Anlagenbetreibers kompensieren. Derzeit beträgt sie 0,4 Cent pro kWh und wird zusammen mit der Marktprämie vom Netzbetreiber ausgezahlt.

Wer zahlt die Marktprämie?

Die Marktprämie wurde bis Juli 2022 aus den EEG-Umlagen finanziert, die von allen Stromkunden erhoben und auf dem EEG-Konto gesammelt wurden. Seit dem Wegfall der EEG-Umlage wird die Marktprämie aus staatlichen Geldern gezahlt.

Post-EEG Direktvermarktung

Nach Ablauf der 20 Jahre ist eine Anlage immer noch betriebsfähig und gilt als Post-EEG-Anlage. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Eine Option ist es, den Strom weiterhin an der Börse zu vermarkten, jedoch ohne Marktprämie. Hierbei wird nur der Börsenpreis erzielt. Wenn ein Direktvermarkter involviert ist, erhält dieser ebenfalls einen Anteil des Erlöses. Wenn dies für dich eine Option ist, suche einen passenden Direktvermarkter, der dir ein entsprechendes Angebot macht.

Marktprämie oder Einspeisevergütung?

Grundsätzlich ist das Ziel, dass beide Modelle in etwa den gleichen Ertrag bringen. Anlagen unter 100 kWp haben jedoch die freie Wahl zwischen den beiden Modellen. Es ist sogar möglich, während der 20-jährigen EEG-Förderung zwischen den beiden Modellen hin und her zu wechseln. Dabei sind jedoch die Fristen sowohl des Direktvermarkters als auch des Netzbetreibers zu beachten. Wenn von der Direktvermarktung zur Einspeisevergütung gewechselt wird, gilt die Einspeisevergütung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme.

Zu beachten ist, dass der Wechsel nach Ablauf der 20 Jahre nicht mehr möglich ist. Entscheidet sich der Anlagenbetreiber nach Ablauf der 20 Jahre für die Direktvermarktung, kann nicht nach einigen Monaten wieder zur Post-EEG-Einspeisevergütung gewechselt werden.

Anbieter für Direktvermarktung

Anlagenbetreiber haben die freie Wahl, welchem Direktvermarkter sie ihren Strom anvertrauen möchten. Die Angebote können je nach Unternehmen variieren. Es spricht auch nichts dagegen, im Laufe der Zeit den Anbieter zu wechseln, solange die Meldefristen und Vertragsbedingungen beachtet werden. Auf dem Markt gibt es eine Auswahl an Direktvermarktern:

Next Kraftwerke

Next Kraftwerke ist Deutschlands größter PV-Direktvermarkter. Das Cleantech-Unternehmen wurde 2009 in Köln gegründet und ist seit 2021 eine Tochtergesellschaft von Shell im Bereich Trading und Supply von Shell Energy.

Mark E

Mark E ist seit 2012 im Direktvermarktungsgeschäft tätig und gehört zur ENERVIE Gruppe. Das Unternehmen verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung im Energiebereich. Die Registrierung der Anlage kann einfach über ein Online-Formular erfolgen.

E.ON

E.ON unterstützt nicht nur bei der Installation der PV-Anlage, sondern kauft bei Bedarf auch den erzeugten Strom als Direktvermarkter ab. Das Unternehmen zählt deutschlandweit zu den führenden Energieunternehmen.

EnBW

EnBW ist ein Unternehmen aus Baden-Württemberg und agiert auch international. Seit 1997 ist das Unternehmen im Energiemarkt tätig und bietet ebenfalls einen Direktvermarktungsservice für PV-Anlagen an.

Lumenaza

Lumenaza bietet seit 2013 Direktvermarktung an und konzentriert sich dabei gezielt auf kleine PV-Anlagen, die die Grenze von 100 kWp nicht überschreiten. Das Unternehmen aus Berlin hat das Ziel, regionalen Ökostromlieferanten und -verbrauchern zusammenzubringen.

Wähle den passenden Direktvermarkter, der zu deinen Bedürfnissen passt, und profitiere von den Vorteilen der Direktvermarktung für deine PV-Anlage.