Die magische Kraft der Brustwickel

Die magische Kraft der Brustwickel

Ein warmes oder kaltes Brustwickel ist der Geheimtipp schlechthin, wenn es um die natürliche Behandlung von Brustbeschwerden geht. Mit nur drei Stofflagen kannst du deine Beschwerden lindern und dich rundum wohlfühlen. Lass mich dir zeigen, wie du ganz einfach einen Brustwickel herstellen kannst und welche Zutaten dabei zusätzlich unterstützend wirken können.

Wie wird ein Brustwickel hergestellt?

Ein Brustwickel besteht aus drei Stofflagen und kann entweder warm oder kalt angewendet werden. Die erste Stofflage kommt direkt auf die Haut der Brust. Wenn du dich für einen feuchten Brustwickel entscheidest, solltest du den Stoff vorher in warmem oder kühlem Wasser einweichen. Du kannst auch Zitronensaft oder ätherische Öle wie Eukalyptus, Pfefferminz oder Thymian hinzufügen, um die Wirkung zu verstärken. Das nasse Tuch wringst du aus und wickelst es fest um deine Brust. Achte darauf, dass keine Falten entstehen.

Als zweite Lage verwendest du ein sauberes, trockenes Tuch und als Abschluss legst du ein wärmendes Außentuch darüber. Dieses fixierst du, indem du es über das Zwischen- und Innentuch legst und festziehst. Achte darauf, dass der Brustwickel fest anliegt, aber nicht zu eng ist. Besonders bei Kindern ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Wickel nicht zu straff sitzt.

Für jede Lage des Brustwickels empfiehlt es sich, natürliche Stoffe zu verwenden. Kunstfasern lassen zu wenig Luft und Feuchtigkeit durch. Leinen eignet sich gut als Innentuch, während Baumwollhandtücher ideal für das Zwischentuch sind. Für das wärmende Außentuch empfiehlt sich Wolle.

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Die richtige Temperatur des Brustwickels ist entscheidend. Ein heißer Wickel sollte nicht so heiß sein, dass er die Haut verbrennt. Du kannst die Temperatur des Wickels zuerst auf der Innenseite deines Unterarms testen. Ein kalter Brustwickel darf nicht eiskalt sein, da dies das Herz-Kreislaufsystem zu stark belasten würde.

Brustwickel mit Zitrone, Quark oder Kartoffeln

Die wohltuende Wirkung eines Brustwickels kannst du noch verstärken, indem du bestimmte Zutaten hinzufügst. Besonders bewährt haben sich Zitronensaft, Quark und Kartoffeln:

  • Brustwickel mit Zitrone: Der Zitronenwickel nutzt die entzündungshemmende und krampflösende Wirkung der Zitrone. Gib den Saft einer Zitrone in 250 ml warmes Wasser und tränke das Innentuch darin.
  • Brustwickel mit Quark: Ein Quarkwickel wirkt krampf- und schleimlösend. Verteile etwa einen halben Zentimeter dick Magerquark auf dem Innentuch. Der Quark sollte auf Körpertemperatur angewärmt sein.
  • Brustwickel mit Kartoffeln: Für diesen Wickel verwendest du gekochte, warme und zerstampfte Kartoffeln, die du in das Innentuch gibst. Die Kartoffeln speichern die Wärme und verstärken so die Wirkung des Wickels. Achte darauf, die Kartoffeln vorher etwas abkühlen zu lassen, um Verbrennungen zu vermeiden.

Brustwickel mit ätherischen Ölen

Ein kühler Brustwickel mit Lavendel kann auf sanfte Weise Fieber senken. Lavendel besitzt entzündungshemmende, schmerzlindernde, desinfizierende und beruhigende Eigenschaften. Gib drei bis fünf Tropfen Lavendelöl in ein Liter Wasser, dessen Temperatur zwei Grad niedriger sein sollte als die aktuelle Körpertemperatur. Tränke das Innentuch in dieser Öl-Wasser-Mischung und lege es wie oben beschrieben auf die Brust.

Auch andere ätherische Öle eignen sich zur Herstellung von Brustwickeln. Dazu werden geeignete ätherische Öle wie Eukalyptus, Thymian, Myrte oder Ravintsara in ein fettiges Trägeröl wie Oliven- oder Mandelöl gegeben. Das Innentuch tränkst du mit dieser Mischung und legst es auf die Brust. Lass dich hierbei von einem erfahrenen Arzt, Heilpraktiker oder Aromatherapeuten beraten.

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Mit Brustwickeln kannst du auf natürliche und schonende Weise deine Brustbeschwerden lindern. Probiere es aus und finde heraus, welcher Wickel für dich am besten funktioniert.