ANKI – Das ultimative Lernkarteikartenprogramm

ANKI – Das ultimative Lernkarteikartenprogramm

Ein Beitrag von Lukas Schaub

Lernkarteikarten-Systeme sind schon immer ein beliebtes Tool für das Lernen von Definitionen, Formeln oder anderem Lernmaterial. Aber hast du schon von ANKI gehört? Unser Biotechnologie-Student, Lukas Schaub, hat uns kürzlich auf dieses geniale Lernkarteikartenprogramm aufmerksam gemacht und seine Empfehlung für uns zusammengefasst.

Der intelligente Lernmodus

ANKI nutzt die Methode der “Spaced Repetition” oder auch verteilte Wiederholung genannt. Dabei werden Inhalte über einen längeren Zeitraum in unterschiedlichen Intervallen wiederholt, um sie besser im Gedächtnis zu behalten. Durch mehrere kurze Lerneinheiten können Informationen effektiv ins Langzeitgedächtnis überführt werden. ANKI bietet einen einzigen Lernmodus, bei dem du eine Karteikarte angezeigt bekommst und diese dann umdrehst, um die Antwort zu überprüfen. Anschließend kannst du angeben, ob du die Antwort fehlerhaft fandest oder wie schwierig sie für dich war (einfach, gut, schwer). Probleme können auftreten, wenn du eine riesige Anzahl von Karteikarten hast oder die Zeit bis zur Prüfung knapp ist. Aber auch hier kann ANKI mit Tags und zusätzlichen Lerneinheiten Abhilfe schaffen. Gleichzeitig kannst du die aufgewendete Lernzeit verfolgen, was manchmal beruhigend sein kann.

Eigene Karten erstellen, teilen und importieren

Du kannst deine eigenen Karten auf beiden Seiten beschriften und Bilder oder Audio (z. B. Aussprache von Fremdwörtern) hinzufügen. Du kannst deine Lernkarten auch mit Mitstudierenden teilen und bereits existierende Karteikartensets, z. B. von Quizlet, suchen und herunterladen. Für Fortgeschrittene ist es sogar möglich, personalisierte HTML- und CSS-Layouts zu erstellen.

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Erweiterung mit praktischen Add-Ons

Mit Add-Ons kannst du weitere Karteikartentypen oder andere nützliche Funktionen hinzufügen.

Meine Favoriten Add-Ons sind:

  • Die Progress Bar
  • Bildteile Abdecken und Aufdecken
  • Lernen von Abfolgen

Was du brauchst, um ANKI nutzen zu können

ANKI funktioniert auf den Betriebssystemen Windows, Mac, Linux, iOS und Android. Das Programm ist kostenlos als “Freeware” verfügbar, aber es gibt auch eine kostenpflichtige Pro-Version für das iPhone. Du kannst deine Karteikarten über einen Online-Account auf verschiedenen Geräten synchronisieren. Um ANKI zu installieren, besuche einfach diese Website und lade das Programm für dein Betriebssystem herunter. Während der Installation kannst du unter dieser Website einen AnkiWeb-Account erstellen, der für das Speichern der Karten in der Cloud und das Synchronisieren auf anderen Geräten erforderlich ist. Jetzt kann es losgehen! Erstelle dein erstes Deck und fang an zu lernen.

Tipps und Tricks im Umgang mit ANKI

  • Um eigene Karteikarten zu erstellen, klick unten in der Mitte auf “Stapel erstellen” und gib einen Namen ein (z. B. erstes Semester). Die Karten haben eine Vorder- und Rückseite, wobei die Vorderseite später die Frage darstellt und die Rückseite die Antwort. Das Feld “Schlagwort” dient zum Taggen der Karteikarte. Es ist empfehlenswert, das entsprechende Fach als Tag anzugeben, damit du am Ende des Semesters alle Karten zu einem bestimmten Fach separieren und fachspezifisch lernen kannst. Wenn die Karteikarte fertig ist, füge sie dem Stapel hinzu.
  • Um die Karte im Lernmodus aufzudecken, klicke entweder mit der Maus oder drücke die Leertaste. Danach musst du deine Antwort selbst bewerten. War sie korrekt und einfach, wählt das System einen längeren Zeitraum bis zur nächsten Abfrage für diese Karteikarte. Mit ANKI kannst du also jede Karteikarte individuell verwalten.
  • Bilder können einfach in ANKI eingefügt werden, indem du sie z. B. mit dem Snipping Tool ausschneidest und mit Strg + V in ANKI einfügst.
  • Um Audioaufnahmen hinzuzufügen, drücke F5 oder auf den grauen Kreis mit dem roten Punkt.
  • Schreibfehler können beim Lernen einfach durch Drücken von “e” verbessert werden.
  • Wenn du nur noch einen bestimmten Tag lernen möchtest (z. B. vor der Prüfung 😉), kannst du dies in der Stapelansicht durch Klicken auf “Benutzerdefiniertes Lernen” tun. Du kannst Karten mit bestimmtem Status oder Schlagwort auswählen, eine maximale Anzahl von Karten angeben und “Alle Karten in zufälliger Reihenfolge (Pauken)” auswählen. Anki erstellt dann eine benutzerdefinierte Sitzung in der Stapelübersicht. Das Praktische daran ist, dass Karten, die du richtig beantwortet hast, wieder ins ursprüngliche Deck zurückkehren und Problemkarten in der benutzerdefinierten Sitzung verbleiben, bis du sie ebenfalls richtig gelöst hast.
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Alternativen

Quizlet bietet neben der “Spaced Recognition” Methode auch spielerische Ansätze mit Games und verschiedene Lernmethoden, bei denen du z. B. auch Antworten eintippen musst. Allerdings bietet Quizlet keine personalisierbaren Add-Ons und der Editor stößt bei komplexen Formeln an seine Grenzen.

ANKI Logo

Wie benutzt man ANKI?

Video: Wie benutzt man ANKI?

ANKI ist das ultimative Lernkarteikartenprogramm, das dich beim Lernen unterstützt und dein Wissen langfristig in deinem Gedächtnis verankert. Probiere es aus und erlebe selbst, wie effektiv dein Lernprozess damit wird!


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