Angst vor Hunden: 9 Tipps zur Überwindung

Angst vor Hunden: 9 Tipps zur Überwindung

Hast du Angst vor Hunden? Du bist nicht allein! Viele Menschen empfinden eine gewisse Vorsicht und Anspannung beim Anblick fremder Hunde. Doch was, wenn diese Angst zur Phobie wird? In diesem Artikel erfährst du neun hilfreiche Tipps, um deine Hundeangst zu überwinden und wieder entspannt mit den Vierbeinern umzugehen.

1.) Woher kommt die Angst vor Hunden?

Die Angst vor Raubtieren liegt in unserer Natur. Besonders große Raubtiere, wie Wölfe oder eben Hunde, wecken Respekt und können Ängste auslösen. Eine Phobie entsteht oft durch ein traumatisches Erlebnis mit einem Hund, während bei manchen Menschen die Furcht schon immer vorhanden ist.

2.) Wie äußert sich die Hundeangst?

Die Ausprägungen der Hundeangst sind vielfältig. Einige Menschen vermeiden es, alleine im Wald spazieren zu gehen, um möglichen Begegnungen mit Hunden aus dem Weg zu gehen. Andere meiden jeglichen Kontakt zu Tieren. Typische körperliche Reaktionen sind Panik, Herzrasen und Schweißausbrüche. Manche fühlen sich wie versteinert und gelähmt vor Angst.

3.) Das richtige Verhalten bei einer Begegnung auf dem Gehsteig

Begegnest du einem Hund auf dem Gehsteig, ist es wichtig, den Blickkontakt zu vermeiden oder nur flüchtig zu halten. Indem du den Hund nicht fixierst, fühlt er sich nicht bedroht. Starre ihn also nicht an und geh deinem Weg ruhig weiter.

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4.) Umgang mit Hunden in engen Räumen

Triffst du in einem Stiegenhaus oder einem anderen beengten Raum auf einen Hund, solltest du ihn niemals bedrängen. Gib ihm Freiraum und vermeide es, hektisch zu werden. Bleibe ruhig und gelassen, selbst wenn der Hund auf deine Füße oder deinen Schwanz tritt. Auf diese Weise vermeidest du unschöne Situationen.

5.) Freilaufende Hunde: Wie reagieren?

Wenn dir ein freilaufender Hund entgegenkommt, ist es wichtig, nicht nach unten zu schauen oder dich kleiner zu machen, als du bist. Steh ruhig da und versuche, nicht hektisch zu wirken. Ein Hund kann Wegrennen als Spiel auffassen. Noch besser ist es, sich leicht abzuwenden und nicht konfrontativ auf den Hund zuzugehen.

6.) Spüren Hunde, wenn man Angst hat?

Hunde haben einen ausgeprägten Geruchssinn und können wohl auch unsere Angst riechen. In Gruppen neigen sie dazu, auf die ängstliche Person zuzugehen, um sie zu beruhigen. Doch meistens wollen sie damit nur signalisieren, dass es ihnen gut geht.

7.) Der Besuch bei Freunden mit Hund

Bei einem Besuch bei Freunden mit Hund ist es wichtig, nicht die ganze Zeit fixiert auf den Hund zu schauen. Je mehr Aufmerksamkeit du ihm schenkst, desto interessanter wirst du für ihn. Wenn der Hund zu dir kommt, bedeutet das nicht zwangsläufig Bedrohung, sondern nur, dass du seine Aufmerksamkeit erregt hast.

8.) Therapiemöglichkeiten bei Hundeangst

Eine Therapie gegen Hundeangst besteht aus drei Teilen. Zuerst erfährst du alles über das Verhalten von Hunden, um sie besser einschätzen zu können. Gleichzeitig lernst du, deine eigene Angst besser zu verstehen und mit ihr umzugehen. Entspannungs- und Atemtechniken helfen dir, deine körperlichen Symptome zu kontrollieren. Schließlich geht es darum, dich schrittweise wieder an Hunde zu gewöhnen und zu lernen, dass die meisten von ihnen harmlos sind.

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9.) Die Angst vor Hunden überwinden?

In den meisten Fällen ist es möglich, die Angst vor Hunden zumindest deutlich zu reduzieren und besser damit umzugehen. Die komplett loszuwerden, ist jedoch nicht immer realistisch. Die Therapie kann jedoch dabei helfen, das unangenehme Angstgefühl und die Kontrollverluste zu lindern. Du kannst lernen, die Situationen zu meistern und wieder mehr Selbstsicherheit zu gewinnen.

Diese Tipps wurden von den Psychologen Christian Dingemann und Johannes Lanzinger vom Phobie Zentrum Wien zusammengestellt. Lass dich nicht länger von deiner Hundeangst einschränken und wage den ersten Schritt zur Überwindung!