Alles, was du über Leitungsschutzschalter wissen musst!

Leitungsschutz- oder LS- Schalter / Sicherungsautomat

Bist du neugierig, was es mit Leitungsschutzschaltern oder Sicherungsautomaten auf sich hat? Dann bist du hier genau richtig! In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über diese praktischen Geräte, die deine Kabel und Leitungen vor Kurzschlüssen und Überlastungen schützen.

Was ist ein Leitungsschutzschalter?

Leitungsschutz- oder LS- Schalter / Sicherungsautomat

Sicherungsautomaten, auch LS-Schalter genannt, sind dafür da, um deine Kabel und Leitungen im Verteiler vor Kurzschlüssen oder Überlastungen zu schützen. Sie sind wahre Lebensretter, wenn es darum geht, Schäden in der elektrischen Anlage zu verhindern.

Unterschied zwischen Sicherung und Sicherungsautomat/ LS-Schalter?

  • Schmelzsicherung: Bei einer Überlastung durch einen Kurzschluss wird die Verbindung durch das Schmelzen des Drahts im Inneren der Sicherung unterbrochen.

  • Sicherungsautomat: Der Leitungsschutzschalter schaltet bei einem zu hohen Stromfluss ab und kann anschließend wieder eingeschaltet werden. Dabei kann er auf drei verschiedene Arten auslösen: Manuell durch Bedienung von außen, bei Überlastung durch Verformung des Bimetalls oder bei einem Kurzschluss durch den elektromagnetischen Auslöser.

Wo wird der Sicherungsautomat eingebaut?

Sicherungsautomaten werden im Unterverteiler der Endstromkreise von elektrischen Anlagen eingesetzt. Das bedeutet, sie befinden sich in deinem Verteilerkasten, der dafür sorgt, dass der Strom in den richtigen Bahnen fließt.

Welchen Leitungsschutzschalter benötige ich?

Für Wechselstromanlagen bis 230V werden einpolige Leitungsschutzschalter verwendet. Bei Kraftstromanlagen bis 400V benötigst du dreipolige Sicherungsautomaten. Es ist jedoch nicht erlaubt, anstelle eines dreipoligen LS-Schalters drei einzelne Sicherungsautomaten zu verwenden, wenn der zu schützende Stromkreis alle drei Phasen gemeinsam führt.

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Was bedeutet B, C, D etc. Charakteristik?

Die Charakteristik eines Leitungsschutzschalters beschreibt seine Trägheit in Abhängigkeit von Stromstärke und Schnelligkeit. Je nach Einsatzbereich und den Anforderungen an die Sicherung werden unterschiedliche Charakteristiken verwendet.

Was bedeutet 10 oder 25 kA Schaltvermögen?

Das Schaltvermögen gibt an, wie viel Strom ein Schalter ohne Beschädigung schalten kann. Es ist wichtig, dass das Schaltvermögen des Schalters ausreichend hoch ist, um bei einem Kurzschluss richtig zu funktionieren und keinen Schaden zu verursachen.

Gibt es weitere Arten von Schutzeinrichtungen?

Ja, in der Elektroinstallation können neben Leitungsschutzschaltern auch Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen und Hilfsschalter zum Einsatz kommen. Diese dienen dazu, gegen Überlastungen, Kurzschlüsse, Überhitzung und Brände zu schützen.

Jetzt bist du bestens informiert über Leitungsschutzschalter und Sicherungsautomaten. Du weißt, wie sie funktionieren und welche unterschiedlichen Varianten es gibt. Vergiss nicht, immer einen Experten hinzuzuziehen, wenn es um die Installation oder den Austausch dieser wichtigen Schutzeinrichtungen geht. Sicherheit geht schließlich vor!